Eines der wenigen Magazine, die ich mir gelegentlich kaufe hat ein neues Kleid bekommen. Seit gestern gibt es das neue
uMag am Kiosk und ich durfte vorher schon mal rein gucken.
Neues Layout, neue Typo, neues Cover und überraschende Haptik durch dickes Naturpapier.
Sowohl inhaltlich als auch mit dem Layout wird der Versuch gemacht analoge und digitale Welt zu vernetzen. Das neue Layout kommt allerdings braver daher, als ich es erwartet hatte.
Personen stehen im neuen uMag im Vordergrund und zwar nur solche, die etwas zu erzählen haben. Das finde ich spannend. Bei längeren Interviews und Artikeln gibt es zu allen Personen Hintergrundinformationen, die ich leider – bei Schummerlicht auf dem Sofa sitzend – zunächst nicht erkennen konnte, weil die Schrift ist zu klein ist.
Ungewöhnlich: Ein wunderbares Foto von Frank Spilker von den Sternen verspricht ein interessantes Interview, dass es allerdings nur online zu lesen gibt. Dafür kann man dort gleich die Session im Kinderbett
als Video ansehen.
Insgesamt haben die (Neu)-Macher vom uMag eine erwachsene Ausgabe des alten U_mag kreiert, die auch in Zukunft eine der wenigen Zeitschriften sein wird, die ich gerne am Kiosk mitnehme. Denn intelligente Magazine wie das uMag sind absolut lesens- und unterstützenswert.
Foto von Frank Spilker: Katrin Bpunkt